STAMFORD, Connecticut, 13. Oktober 2017 () — Restructuring Capital Associates L.P. und seine Partnergesellschaft Bennett Management Corporation („Bennett”) gaben heute bekannt, dass sie den neuesten Rekapitalisierungsvorschlag von Norske Skog ablehnen. Bennet kam nach Überprüfung des gestern veröffentlichen, abgeänderten Rekapitalisierungsvorschlags zu diesem Entschluss. James Bennett, der Gründer von Bennett, erklärte:

„Die von Bennett verwalteten Fonds halten schon seit einigen Jahren unbesicherte Schuldverschreibungen von Norske Skog und besitzen derzeit über 50 % der 2026 Emission und über 40 % der 2033 Emission. Zusammen sind dies € 100 Millionen der von Norske Skogindustrier ASA ausgegebenen vorrangigen unbesicherten Schuldverschreibungen („SUNs”). Wir unterstützen eine Restrukturierung, welche die Umwandlung aller von uns gehaltenen Titel in Kapital vorsieht, aber wir sind nicht bereit, eine Abschreibung von 98 % zu akzeptieren, während die vorgeblich „besicherten” Schuldverschreibungen (die SSN und NSFs) € 421,7 Millionen für € 390 Millionen Nennbetrag der Titel erhalten (108 % Rückerstattung). (Sämtliche Beträge und Werte basieren auf den im Final Consensual Proposal [endgültigen Konsensvorschlag] enthaltenen Daten).

Wie wir dem Management von Norske Skog in dieser Woche bereits mehrmals erklärten, sind wir bereit eine Rückerstattung mit Überdeckung der SSN/NSFs und die anderen Bedingungen der Rekapitalisierung zu akzeptieren, auch wenn diese unfair sind, wenn die kombinierte Rückerstattung der SUNs und der von Norske Holding AS ausgegebenen Exchange Notes [Umtauschanleihe] („PENs”) um € 1,5 Millionen zusätzlichen Eigenkapitalwert erhöht werden (0,7 % der Pro-forma-Rekapitalisierungsanteile). Der Verwaltungsrat von Norske Skog hat sich offensichtlich entschieden, unseren Wunsch abzulehnen und stattdessen mit einem Vorschlag fortzufahren, von dem er weiß, dass er keinen Erfolg haben kann, denn er hängt von unserer Zustimmung ab. Mit dieser Vorgehensweise setzt der Verwaltungsrat von Norske Skog die Gesundheit des Unternehmens und das Schicksal der Mitarbeitenden aufs Spiel. Sollte der Verwaltungsrat nicht einlenken, ist die unvermeidbare Folge seiner Handlung ein Werte vernichtender Konkurs, an dessen Abwendung alle Parteien interessiert sein sollten.

Abschließend mochten wir darauf hinweisen, dass die Rückerstattung an PEN/SUNs gemäß dem Plan € 11,4 Millionen für € 412 Millionen an Ansprüchen beträgt, verglichen mit € 421,7 Millionen Rückerstattung an SSN/NSFs. Wir fordern den Verwaltungsrat von Norske Skog und die Inhaber der SSN/NSFs dringend auf, das einzige Vernünftige zu tun und unseren sehr fairen Vorschlag zu akzeptieren – € 1,5 Millionen zusätzlicher Eigenkapitalwert (0,7 % der Pro-forma-Rekapitalisierungsanteile) für die PEN/SUNs.

Die Wahl zwischen Konkurs oder einvernehmlichem Abkommen liegt beim Management und den SSN/NSFs.”


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